Ansbach unverpackt

Sei du selbst die Veränderung

Ansbach unverpackt, was ist das?

Ein unverpackt Laden ist ein kleiner Supermarkt, ähnlich einem Tante Emma-Laden. Dort bekomme ich überwiegend regionale Produkte mit kurzen Transportwegen, die möglichst nachhaltig produziert werden und ohne (Einweg-)Verpackung angeboten werden.


Wie funktioniert das?

Zum Einkaufen bringe ich meine eigenen Behälter mit, egal ob Tupperdose, Einweckglas, Vorratsdose oder Stoffbeutel. Darin fülle ich mir die Menge ab, die ich brauche. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Kleinmengen für ein Kuchenrezept sind oder der Großeinkauf für die Familie antsteht, ich bestimme selbst die Menge.



Der Einkauf:

Bevor es los geht, wird das Gefäß mit Deckel leer gewogen und mit dem Leergewicht beschriftet. Jetzt befülle ich es nach Bedarf mit dem Produkt aus dem Spender und an der Kasse wird dann das Gewicht des Gefäßes vom Gesamtgewicht abgezogen. Zum Schluss noch Zahlen und genießen. Eigentlich ganz einfach, oder?


Kann ich auch ohne Gefäß einkaufen?

Wer seine Gefäße vergessen hat oder spontan einkaufen will hat die Möglichkeit verschiedene Gefäße im Laden zu erwerben: geplant sind Vorratsgläser, Einweckgläser, Metalldosen und natürlich Stoffbeutel und Netze. Inzwischen gibt es auch interessante waschbare Papiertüten und andere Patente, da halten wir die Augen offen und überzeugen uns zuvor noch von der Nachhaltigkeit. Auch ein Pfandsystem wäre möglich.

Glas-Vorratsdose mit Hülsenfrüchten

Woher kommen die Produkte?

Nachhaltigkeit ist der Hauptantrieb hinter dem Projekt. Das heißt für uns, die Transportwege möglichst kurz zu halten und Produzenten aus der Region zu gewinnen. Dabei ist unsere Hierarchie Ansbach, Mittelfranken, Bayern, deutschsprachige Länder, Europa und schließlich der Rest der Welt. Eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Landwirten, Erzeugergemeinschaften und Manufakturen ist das Ziel, es laufen bereits erfolgreich Gespräche mit einzelnen Lieferanten. Für Empfehlungen und Lieferanfragen sind wir immer offen, einfach Kontakt mit uns aufnehmen.


Transparenz?

Die Produzenten werden eingeladen sich auf der Webseite und im Laden mit einem kurzen Steckbrief vorzustellen und vielleicht zu einzelnen Veranstaltungen persönlich erscheinen. Es wird ein Einkaufsleitsystem geben, das über die Herkunft und Qualität Auskunft gibt.


Qualität?

Das ist ein wichtiger Punkt. Die Qualität der Nahrung und Pflegeprodukte trägt entscheidend zu unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden bei. Einige Spritzmittel stehen im Verdacht schädlich zu sein, deswegen bevorzugen wir biologisch produzierte Ware. Allerdings gibt es auch viele Projekte die von Haus aus ungespritzt sind, z.B. Obst von Streuobstwiesen oder Walnüsse aus der Region. Deshalb ist uns das Label in dem Fall nicht so wichtig, sondern wir überzeugen uns lieber vor Ort von der Qualität und schreiben Nachhaltigkeit im Lieferantenvertrag fest.


Lieferung unverpackt?

Die Lieferkette soll so nachhaltig wie möglich gestaltet werden. Dazu gehören kurze Lieferwege, aber auch eine Reduktion der Verpackung wo möglich. Die Ware wird in großen Papiertüten oder Kartons geliefert, die wieder befüllt werden. Für Flüssigkeiten wären Edelstahlbehälter oder Kunststoff Mehrwegeimer eine gute Möglichkeit. Leider ist ein kompletter Verzicht auf Kunststoff und Verpackungen aus hygienischer Sicht und nachhaltiger Perspektive (CO2) nicht immer möglich oder realistisch. Aber jede noch so kleine Idee und Änderung hilft auf lange Sicht.

 


Bistro?

Um den Kreislauf zu schließen ist ein Café oder Bistro mit gesundem Frühstück, einer kleinen feinen Mittagskarte und Kaffee, Tee, Kakao und leckerem Kuchen geplant. Verarbeitet werden auch Produkte die im Verkauf übrigbleiben, weil sie optisch nicht so ansprechend oder kurz vor Ende des MHDs stehen. So schließt sich der Kreis der Nachhaltigkeit und im Idealfall landen keine Produkte im Müll, sondern sind längst verdaut, bevor sie kaputt gehen könnten.


Termine! Nächste Schritte?

Mittwochs 14 Uhr, Ansbach Umgedacht, Kronenstr. 2

LebensmittelRettung Ansbach

Winter /-semester

Netzwerken Händlerkontakte, Immobiliensuche

Lernen = letztes Semester

März

Studienabschluss und Bachelorarbeit

April

Crowdfunding

Sommer

Immobilie herrichten

1. September

Eröffnung