Ansbach unverpackt

Sei DU selbst die Veränderung!

WILLKOMMEN BEI ANSBACH-UNVERPACKT



Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese WeltZitat von Mahatma Ghandi



Ein unverpackt Laden für Ansbach, das ist meine Vision!

Es ist endlich soweit! Das Crowdfunding läuft und ich bin überwältigt von Ansbachs Zuspruch und Unterstützung! Vielen Dank!

Das Crowdfunding läuft von 17.06. bis 19.07.2020

Für mich bedeutet das Crowdfunding mehr als nur zusätzliches Startkapital zu generieren: Wie ist die Nachfrage für einen verpackungsfreien Laden in Ansbach? Mach mit, und hilf mir, dieses Projekt zu realisieren!

Das Der Videodreh war ganz schön anstrengend, Hut ab vor allen Schauspielerinnen, Reporterinnen und anderen Filmakteurinnen!


Was ist Crowdfunding überhaupt? Es gibt sogar einen deutschen Begriff dafür:
die "Schwarmfinanzierung", der hat sich aber leider nicht eingebürgert.
Dieses Wort besteht aus "Schwarm", das sind viele verschiedene Menschen
und "Finanzierung", der Kapitalversorgung.
Zusammengenommen beschreibt es genau den Kern der Idee:
viele Menschen finanzieren zusammen ein Projekt
, das sie gut finden,
und das andernfalls vielleicht keine Chance hätte.
Diese Möglichkeit hilft ein wenig dabei, aus den bestehenden Märkten und
Machtverhältnissen auszubrechen, um neue frische Ideen umsetzen zu können.




Das Geld wird selbstverständlich eingesetzt, um die Eröffnung im Herbst (September/Oktober) umzusetzen: Die €20.000,- werden in das Anfangssortiment mit den dazugehörigen Spendern investiert. Ein Grundsortiment mit Nudeln, Getreide, Müsli, Hülsenfrüchten, Reis und Backzutaten wird es damit auf jeden Fall geben. Dazu kommt eine Grundausstattung an Kosmetikprodukten und Reinigungsmitteln.


Spenderwand, gefüllt mit vielen Produkten aus dem TrockensortimentSo ähnlich wird es im Herbst auch in Ansbach unverpackt aussehen.



Wenn €30.000,- zusammen kommen, kann ich zusätzlich eine gute Kaffeemaschine für ein genussvolles Einkaufsvergnügen anschaffen. Natürlich wird das Sortiment weiter ausgebaut mit einer größeren Auswahl an Seifen und Kosmetika, Speiseölen, Essig, Fertigprodukten für die schnelle Küche und ganz wichtig: Süßkram und Knabbersachen. Aber auch Produkte für einen nachhaltigen Haushalt wie Bürsten, Metall-Vesperdosen und Trinkflaschen, Einkaufstaschen und Rasierhobel werden damit ermöglicht.


Fruchtgummi, Schokolade, Nüsse und KnabberartikelDas erweiterte Sortiment hat viel für Schleckermäulchen zu bieten: Fruchtgummi, Schokolade, Nüsse und Knabberartikel


Sollten die €40.000,- zusammen kommen, kann ich eine Kühltheke und einen Kühlschrank für frische, regionale  Produkte wie Tofu, Milch/-Produkte, veganen Käse, Obst und Gemüse anschaffen. Damit wäre eine Rundumversorgung gewährleistet.



Das Crowdfunding ist für Dich ohne Risiko:

sollte die Mindestsumme nicht zusammenkommen,

wird je nach Bezahlmethode dein Beitrag nicht eingezogen, oder zurückerstattet.



Wer das Projekt unterstützen will, kann dies hier tun:

 https://www.startnext.com/ansbach-unverpackt




Parallel zum Crowdfunding läuft die Immobiliensuche auf Hochtouren. Viele Objekte habe ich schon besichtigt, meistens leider unpassend. Im Moment sind zwei Immobilien in der näheren Auswahl, sollten sie sich als geeignet bestätigen, kann es bald losgehen!


Wer mein Projekt schon länger verfolgt weiß wahrscheinlich, dass ich dabei bin mein Studium der Umweltsicherung in Triesdorf abzuschließen. Meine Prüfungen sind alle bestanden und jetzt fehlt nur noch meine Bachelorarbeit, die den Businessplan von Ansbach unverpackt enthält. Immer schön einen Schritt nach dem anderen.


Wenn ihr weiter auf dem Laufenden bleiben wollt könnt ihr mir gerne auf Facebook oder Instagram folgen. Da findet ihr jeden Samstag eine Meldung von mir mit Neuigkeiten, Rezepten, Sprüchen und den aktuellen Entwicklungsstand von Ansbach unverpackt!

 


DIE IDEE

Sarah Robinson, von Ansbach unverpackt im Interview mit Ansbach.plus (2018)

Ansbachs erster „Unverpackt Laden“ soll 2020 eröffnen

    Weniger Plastikberge in Ansbach! Das ist die Vision der Zukunft, zu der die 38-jährige Sarah Robinson einen Riesenteil beitragen will. Die Vorbereitungen für den ersten „Unverpackt Laden“ in Ansbach laufen bereits auf Hochtouren. Deswegen haben wir uns mit der umweltbewussten Studentin unterhalten und erfahren, was hinter ihrer nachhaltigen Idee steckt und wann der Laden voraussichtlich an den Start geht.


Wie bist Du auf die Idee gekommen, einen „Unverpackt Laden“ in Ansbach zu eröffnen? 

Mein Motto ist: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt.“ Schon lange beschäftige ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit und versuche meinen ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten. Vor einigen Jahren hatte ich dann ein einschneidendes Erlebnis auf den Philippinen. Ich verbrachte dort einen wunderschönen Urlaub: die Inseln sind ein Traum, wir haben viele Fische, Schildkröten und sogar Seepferdchen gesehen. Allerdings endete einer unserer letzten Tauchgänge in einer Müllsuppe, das heißt an der Oberfläche des Meeres trieb ein Teppich aus Kunststoff und anderen Abfällen. Das hat mich – nachhaltig schockiert und beeinflusst.

2015 habe ich dann, mit 35 Jahren, mein Leben umgekrempelt, um mich dem Umweltschutz auf einer professionelleren Ebene zu widmen und studiere seitdem Umweltsicherung an der Hochschule in Triesdorf. Viele Dinge des täglichen Lebens kann ich selbst herstellen oder gebraucht kaufen. Allerdings ist es oft schwierig, Produkte ohne Verpackung zu bekommen und gerade Bio-Obst und -Gemüse sind im Supermarkt in Plastik gepackt. Dieses Problem möchte ich gerne angehen, da ich überzeugt bin, viele Menschen würden nachhaltiger Leben, wenn es leichter umsetzbar wäre. Deswegen schreibe ich für meinen Bachelor-Abschluss einen Businessplan für einen Unverpackt-Laden, mit dem ich direkt nach meinem Studium durchstarten werde.


Vorbereitungen laufen planmäßig

Gibt es bereits Räumlichkeiten und ein (vorläufiges) Eröffnungsdatum? 

Die Eröffnung ist für den Herbst 2020 geplant, da ich im Frühling 2020 mit meinem Studium bzw. den Abschlussprüfungen fertig bin. Es sind noch ein paar Tage hin, deswegen habe ich noch keine Räumlichkeiten, allerdings beschäftige ich mich schon viel mit der Lage und möglichen passenden Objekten. Natürlich bin ich auch bereit, mich mit interessierten Immobilienbesitzern zu treffen um Möglichkeiten auszuloten.


Laufen die Vorbereitungen nach Plan oder gab es größere Hürden in der Vorbereitung? 

Da ich gut in meiner Zeitplanung liege, laufen meine Vorbereitungen tatsächlich nach Plan. Derzeit baue ich meinen digitalen Auftritt auf und Ansbach_unverpackt ist bereits auf Facebook und Instagram vertreten (#ansbach_unverpackt). Im Laufe des kommenden Frühjahres wird die Webseite folgen. Derzeit läuft gerade eine Umfrage, um den Bedarf und das Interesse an den angebotenen Produkten abschätzen zu können.


Leute sind begeistert

Wie reagieren die Leute auf deine Idee in Ansbach? 

Mein erster öffentlicher Auftritt beim upcycling-Event in den Kammerspielen im Rahmen von „Respekt“ war überwältigend. Es waren so viele Menschen da und ich hatte einige wunderbare Gespräche. Viele haben sich gefreut, dass ein Laden kommen soll, andere haben sogar ihre Unterstützung angeboten, es war fantastisch. Auch in meinem Familien- und Freundeskreis ist die Unterstützung groß, allerdings gibt es auch einige realistische – um nicht zu sagen pessimistische – Stimmen, die mich warnen: Ansbach ist ein schwieriges Pflaster für Unternehmen und die Idee ist sehr unkonventionell. Gerade diese Kritik ist für mich wichtig und sehr hilfreich, denn der Laden soll langfristig erfolgreich wirtschaften.


Was wird es in dem Laden alles geben? Auch andere Dinge außer Lebensmittel? 

Das ist eine gute Frage. Für den Anfang wird es erst einmal hauptsächlich Trockenware geben. Nudeln, Reis, Getreide, Mehl, Gewürze, Backzutaten. Daneben ist ein grundlegendes Angebot an Körperpflegeprodukten wie Seifen, Zahnbürsten, Badesalz etc. geplant. Eines meiner Steckenpferde ist das Selbermachen, also wird es auch Basisprodukte wie Natron, Zitronensäure, Waschsoda oder Apfelessig geben.

Sarah Robinson will den ersten Unverpackt Laden in Ansbach eröffnen. Foto: Sarah Robinson


Müll vermeiden und Ressourcen sparen

Woher kommen die Produkte? 

Meine Vision ist es, Müll zu vermeiden, Ressourcen zu sparen und regionale Kreisläufe zu fördern. Es gibt viele Manufakturen in der Region, die ich gerne fördern möchte, wenn auch nicht alle Produkte unverpackt sind. Aber eine umweltfreundliche Verpackung ist natürlich Voraussetzung. Mit einigen Produzenten und Manufakturen aus der Region bin ich schon in Kontakt und freue mich auch über jeden Hinweis und weitere Kooperationsideen. Produkte, die nicht direkt aus der Region kommen, suche ich zunächst in Franken, dann in Bayern, Süddeutschland, ganz Deutschland und der EU. Wichtig sind mir faire Bedingungen auf allen Ebenen und eine nachhaltige Wirtschaft.


Angenommen, man hat nicht genug Behälter zum Einkaufen zu Hause: Kann man bei Euch welche kaufen?

Ja, selbstverständlich. Es gibt verschiedene Arten von Säckchen und Einkaufstaschen, die nicht viel Platz brauchen und leicht sind. Für größere Ware, wie Flocken, Nudeln und Getreide oder Obst und Gemüse sind die perfekt. Aber auch Gläser für Mehle und Pulver wird es geben. Es soll auch eine Art Pfandsystem geben, um die Gefäße im Kreislauf zu halten. Das ist vor allem praktisch, wenn ich zu Hause schon genügend Gefäße habe und sie einfach liegen gelassen habe oder spontan einkaufen gehen will.